VW schafft 2.200 Roboter für Elektroauto-Fertigung an
Automatisierungs-Offensive bei Volkswagen: Die Sparten VW Pkw und VW Nutzfahrzeuge haben mehr als 2.200 neue Roboter für die geplante Fertigung von Elektroautos in den deutschen Werken Emden und Hannover sowie im US-amerikanischen Werk Chattanooga bestellt.
Konkret ordert Volkswagen Pkw mehr als 1.400 Roboter des japanischen Herstellers Fanuc für die Fertigungen in Chattanooga und Emden. Volkswagen Nutzfahrzeuge bezieht weitere rund 800 Roboter vom Schweizer Hersteller ABB für den Standort Hannover. Die Roboter sollen vorwiegend im Karosseriebau sowie der Batteriemontage zum Einsatz kommen.
Die drei Werke werden aktuell aufwendig auf den Bau von Elektroautos vorbereitet werden. In Emden und Hannover haben die Umbaumaßnahmen diesen Sommer begonnen, in Chattanooga bereits Ende 2019. Ab 2022 sollen in dem US-Werk und in Emden unter anderem der ID.4 sowie in Hannover das unter dem Showcar-Namen bekannte Modell ID. Buzz vom Band laufen. Laut Christian Vollmer, Vorstand für Produktion und Logistik der Marke Volkswagen, werden in Emden und Chattanooga zwei der modernsten Fertigungen der Automobilindustrie entstehen. Josef Baumert, in derselben Funktion für VWN tätig, ergänzt mit Blick auf Hannover, dass man mit den Umbaumaßnahmen voll im Zeitplan liege. Und: „Mit dem Start des ID. Buzz werden wir in Hannover die aktuelle Modernisierung unseres Werks abgeschlossen haben, von der auch alle weiteren Modelle am Standort profitieren werden.“
Insgesamt plant der Volkswagen-Konzern bis 2024 mit Investitionen in Höhe von 33 Milliarden Euro in den Bereich Elektromobilität – davon fließen mehrere Milliarden Euro in die drei genannten Werke. Weltweit entstehen in den kommenden Jahren acht MEB-Werke. Vier davon in Deutschland – in Zwickau, in Emden, Hannover und Dresden – sowie weitere im tschechischen Mlada Boleslav, im chinesischen Anting/Shanghai und Foshan sowie im US-amerikanischen Chattanooga.
volkswagen-newsroom.com
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